Kostenlose Energiesparpakete

Kostenlose Energiesparpakete für finanzschwache Haushalte im November 2022Die Stadt Tübingen verschenkt am Dienstag, 29. November 2022 von 9.30 bis 11.30 Uhr, sowie am Mittwoch, 30. November 2022, von 15.30 bis 17.30 Uhr im Rathaus im Ratssaal (1. Obergeschoss) am Marktplatz Energiesparpakete an KreisBonusCard-Inhaber:innen.

Flyer zur Aktion als PDF

Abholen kann man sie bei Vorlage einer KreisBonusCard. Ziel der Aktion ist es, finanzschwache Haushalte beim Energiesparen zu unterstützen. Eine LED-Lampe spart gegenüber einer herkömmlichen Glühlampe rund 80 Prozent der Energie und Kosten ein. Schaltbare Steckdosenleisten verhindern unnötige Standby-Verluste.

 

Stellenausschreibung

Sozialarbeiter:in, Sozialpädagog:in, Pädagog:in
25 – 50 %

Allgemeines
Der Tübinger Arbeitslosentreff e.V. besteht seit 1998 als eingetragener, gemeinnütziger und unabhängiger Verein. Er finanziert sich aus öffentlichen Geldern und Spenden. Der TAT e. V. versteht sich als Sprachrohr erwerbsloser, prekär beschäftigter oder von prekären Einkommenslagen betroffener Menschen in der Stadt und im Landkreis Tübingen.

Der Verein unterhält den Tübinger Arbeitslosentreff, eine Begegnungs- und Beratungsstelle für (langzeit-) erwerbslose Menschen sowie Menschen, denen Erwerbslosigkeit droht, die ihr Einkommen aus Sozialleistungen beziehen, die teilweise oder vollständig erwerbsunfähig sind. Im Arbeitslosentreff wird sozialrechtliche Beratung, Begleitung während Krisensituationen und gruppenbezogene Soziale Arbeit angeboten.

Für den Arbeitslosentreff suchen wir ab dem 1. Januar 2023

  • eine(n) Sozialarbeiter:in (m/w/d) oder
  • eine(n) Sozialpädagog:in (m/w/d) oder
  • eine(n) Pädagog:in der Fachrichtung Sozialpädagogik, Betriebspädagogik, Berufspädagogik oder Sonderpädagogik (m/w/d)

mit einem Stellenumfang von 25 bis 50 %.

Die Einstellung erfolgt befristet bis Ende des Jahres 2023. Eine Verlängerung der Beschäftigung ist erwünscht – und möglich, sofern die öffentliche Förderung des Arbeitslosentreffs wie erwartet fortgesetzt wird.

Ihre Aufgaben:

  • Sozialberatung
  • Begleitung von Menschen in Krisensituationen
  • Gruppenbezogene Soziale Arbeit und Freizeitangebote,  insbesondere für von Arbeitslosigkeit und Prekarität betroffene Frauen
  • Fortschreibung des sozialarbeiterischen Konzepts des Tübinger Arbeitslosentreffs
  • Fachliche Vernetzung des Arbeitslosentreffs mit anderen Beratungs-, Fürsorge- und Betreuungsdiensten der Stadt und im Landkreis Tübingen.

Anforderungen

Sie bringen mit:

  • ein abgeschlossenes Studium als Sozialpädagog:in, -arbeiter;in
    (DH / FH / Uni) oder vergleichbare Qualifikationen
  • Berufserfahrung in der Beratungstätigkeit mit Erwachsenen
  • Belastbarkeit und Durchsetzungsvermögen
  • Ideen, Kreativität, Flexibilität
  • Konzeptionelles team- und zielorientiertes Arbeiten

Leistungen

Wir bieten Ihnen:

  • eine anspruchsvolle und selbstständige Tätigkeit
  • einen flexiblen Arbeitsplatz
  • eine von Wertschätzung und positiver Atmosphäre geprägte Arbeitssituation
  • fachliche Einarbeitung und Begleitung
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Vergütung in Anlehnung an den TvÖD

Bewerbungsunterlagen
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung. Bitte senden Sie diese per E-Mail bis zum 25.11.2022 an

den Vorstand des TAT e.V. z. Hd. Karl-Ulrich Gscheidle
Mail: karl-ulrich.gscheidle@ev-akademie-boll.de

Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Pressespiegel zur Nebenkosten-Kampagne

„Nicht schämen, einen Antrag zu stellen“, dieser Überschrift des Artikels von Miriam Watson im Schwäbischen Tagblatt können wir uns anschließen. Auch den Wunsch nach „Förderung, die gegen Armut hilft“, so der zugehörige Kommentar auf der Reutlinger Seite, können wir teilen.

Nach unserer Pressekonferenz am vergangenen Dienstag ist auch in den Reutlinger Nachrichten ein Artikel erschienen: „Finanzielle Hilfe für die Nachzahlung – hohe bürokratische Hürden“ ist der Artikel von Alexander Thomys überschrieben.

Alle diese Artikel sind hinter einer Paywall, daher können sie nur von Online-Abonnenten vollständig gelesen werden.

Eine Ausnahme bildet hier der Beitrag vom werbe-finanzierten Reutlinger / Tübinger Fernsehen RTF1: „Finanzen und Energiekrise: Arbeiterbildung Reutlingen und Tübinger Arbeitslosen-Treff informieren“

Hier kann der Beitrag vollständig über YouTube angesehen werden.

Anlass für all diese Berichte war unsere gemeinsame Pressekonferenz zusammen mit den Kolleg:innen von der Reutlinger Arbeiterbildung. Wir sprachen zum einen über die prekäre Finanzlage der 12 Arbeitslosen-Beratungsstellen in Baden-Württemberg und wollten zum anderen darauf hinweisen, welche Möglichkeiten Menschen mit zu geringem Einkommen haben, wenn die zu erwartenden hohen Energiekosten zu Armut führen. Dabei dürfte es vor allem um hohe Nachforderungen von Vermietern und Energieversorgern  gehen, die ab kommendem Jahr zu erwarten sind.

Im Zuge dessen konnten wir auch unsere neuen Flyer vorstellen, die darüber informieren wie ergänzende Sozialleistungen bei hohen Nebenkosten auch von Arbeitnehmer:innen in Anspruch genommen werden können.

Was tun bei erhöhten Nebenkosten?

Nicht nur Erwerbslose, auch Menschen, deren monatliches Einkommen nicht zum Lebensunterhalt ausreicht, können ergänzende Sozialleistungen beziehen.

Diese eigentlich nicht neue Tatsache könnte angesichts steigender Nebenkosten auch für Menschen relevant werden, die bislang keinen Kontakt zum Jobcenter hatten.

Flyer zu Heizung und Energiekosten

Innenseite: Flyer zu Heizung und Energiekosten

Um möglichst viele Menschen über ihre Möglichkeiten auf ergänzende Leistungen aufzuklären, haben wir zusammen  mit den Kolleg:innen von der Reutlinger Arbeiterbildung einen gemeinsamen Flyer produziert, der in wenigen Worten darüber informiert. Er kann hier heruntergeladen oder in Papierform beim Tübinger Arbeitslosen-Treff in der Neckarhalde 40 mitgenommen werden.

Die Geschichte von LAGALO

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Fabian Everding
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Klaus-Peter Spohn-Logé
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Klaus Kittler

In den 80er-Jahren ist ein zunächst loses Bündnis entstanden, das heute unter dem Namen LAGALO  bekannt ist: Die Landesarbeitsgemeinschaft der Arbeitslosen-Treffs und Zentren in Baden-Württemberg.

Wie kam es dazu und wie sind die heutigen Arbeitslosen-Beratungsstellen, aber auch viele Einrichtungen zur Qualifizierung von Erwerbslosen in Baden-Württemberg entstanden? Darüber sprachen wir mit zwei langjährigen Aktiven des LAGALO-Bündnisses.

Klaus-Peter Spohn-Logé war Sozialsekretär beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Baden und lange Jahre der inoffizielle Vorsitzende des LAGALO-Bündnisses.

Die Finanzierung der Arbeitslosen-Beratungsstellen durch das Land Baden-Württemberg wäre vielleicht gar nicht zustande gekommen, wenn er sich nicht gemeinsam mit Klaus Kittler und anderen beim Land für die Beratungsstellen eingesetzt hätte.

Klaus Kittler kam ursprünglich aus dem Bereich der Erwerbslosen-Arbeit in Niedersachsen, bis er für seine Stelle als Referent für Arbeitslosenhilfe beim Diakonischen Werk Württemberg nach Stuttgart kam.

Jessica Tatti MdB (Linke) bei Frühstück plus am Mittwoch

Jessica Tatti MdB (Die Linke)Am Mittwoch, 27. Juli 2022 kommt Jessica Tatti um 10 Uhr zum Frühstück plus beim Tübinger Arbeitslosen-Treff e. V. (TAT) in der Neckarhalde 40 (Gebäude direkt rechts neben dem Fahrradtunnel).
Jessica Tatti vertritt die Linke unter anderem im Ausschuss für Arbeit und Soziales im Bundestag, ist aber auch außerparlamentarisch politisch aktiv. Unter anderem ist sie im Vorstand bei der Reutlinger Arbeiterbildung, einem Verein, der dem Tübinger Arbeitslosen-Treff recht ähnlich ist. Der TAT freut sich über diese Gelegenheit zum Gespräch mit einer engagierten Sozialpolitikerin, die vielleicht mehr über die Pläne zum Bürgergeld erzählen kann, das im kommenden Jahr das aktuelle Hartz IV System ersetzen soll.

Um die Gefahr einer gegenseitigen Ansteckung beim Frühstück zu reduzieren, bittet der TAT seine Gäste darum zuvor einen Schnelltest zu machen und empfiehlt dazu die kostenlose Teststation am Uhlandbad.

Frühstück plus ist eine Veranstaltungsreihe des Tübinger Arbeitslosen-Treffs, bei der sich Interessierte von 10 bis 12 Uhr bei Brezeln und kostenlosem Kaffee mit Gästen aus Politik und Gesellschaft austauschen können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Clearingstelle Wohnen bei Frühstück plus

Am Mittwoch, 13. Juli 2022 kommt Andrea Feucht von der Clearingstelle Wohnen der Stadt Tübingen um 10:00 Uhr zum Frühstück plus beim Tübinger Arbeitslosen-Treff e. V. (TAT).

Die Clearingstelle Wohnen hilft Menschen bei der Suche nach freiem Wohnraum, die besonders dringend eine neue Bleibe benötigen: Alleinerziehende, Familien, Menschen die aus gesundheitlichen Gründen ihre aktuelle Wohnung verlassen müssen und andere mit dringendem Bedarf. In Kooperation mit privaten Vermietern und den Wohnungsbaugesellschaften vermittelt die Clearingstelle freiwerdende Wohnungen an ihre Zielgruppe.

Bei gutem Wetter findet das Frühstück im Außenbereich vor dem TAT (innerhalb des eingezäunten Bereichs) statt.

Frühstück plus ist eine Veranstaltungsreihe des Tübinger Arbeitslosen-Treffs, bei der sich Interessierte von 10 bis 12 Uhr bei Brezeln und kostenlosem Kaffee mit Gästen aus Politik und Gesellschaft austauschen können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Manuel Hailfinger bei Frühstück plus

Am Mittwoch, 25. Mai 2022 kommt  Manuel Hailfinger um 10 Uhr zum Frühstück plus beim Tübinger Arbeitslosen-Treff e. V.

Manuel Hailfinger vertritt seine Partei unter anderem im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und ist Sprecher der CDU-Landtagsfraktion für den Arbeitsmarkt.

Manuel Hailfinger (3. von links) bei einem Besuch im TAT im Oktober 2021
Manuel Hailfinger (3. von links) bei einem Besuch im TAT im Oktober 2021

Der TAT und 11 weitere Erwerbslosen-Beratungsstellen in Baden-Württemberg werden seit vielen Jahren vom Land Baden-Württemberg finanziell unterstützt. Da die Geflüchteten aus der Ukraine ab Juni 2022 Anspruch auf SGB II Leistungen haben werden und die Erwerbslosen-Beratungsstellen vorwiegend zu diesem Thema beraten, geht der TAT davon aus, dass die Arbeit der Arbeitslosenzentren in Baden-Württemberg künftig noch an Bedeutung gewinnen wird. Die derzeit noch unklare weitere Förderung durch das Land, sowie die Perspektive hinsichtlich der Geflüchteten aus der Ukraine, sind daher zwei aktuelle Themen, die genügend Gesprächsstoff liefern dürften.

Bei gutem Wetter findet das Frühstück im Außenbereich vor dem TAT (innerhalb des eingezäunten Bereichs) statt. Für die Teilnahme ist ein kostenloser tagesaktueller Schnelltest erforderlich, wie er beispielsweise an der Corona-Teststation am Haagtor-Platz erhältlich ist.

kostenlose Beratung für Erwerbslose und prekär Beschäftigte 07071-400648