Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Corona und die Künstler:innen

Ende Juli hatten wir zu einer Diskussionsrunde über die Auswirkungen  der  Corona-Pandemie  auf  das  Theater  und  die  freien  Künstler:innen  eingeladen.
Unsere Gesprächspartner auf der Hofbühne des LTT waren der Schauspieler, Komiker und Zauberer Helge Thun, der Schauspieler und ehemaliger Chef des Kinder- und Jugendtheaters am LTT Michael Miensopust und der Intendant des LTT, Thorsten Weckherlin.
Corona und die Künstler:innenDie Veranstaltung haben wir für YouTube aufgezeichnet, sie kann dort also noch einmal gesehen werden. Einige wenige Übersteuerungen sind das Ergebnis eines leider leicht zu hoch eingestellten Aufnahmepegels. Beiträge aus dem Publikum und die beiden kurzen Songs  der Musiker:innen sind dagegen gar nicht zu hören. Alles wesentliche zum Inhalt kann aber gut verstanden werden.
Von der Zeitung gibt es einen Bericht zum Abend, der aber leider nur für Abonnenten vollständig lesbar ist: Schwäbisches Tagblatt: Gespräch mit Kulturschaffenden: Der Blick nach vorne treibt an
Gewinnsparverein bei der Sparda-Bank Baden-Württemberg e.V.Dieses Jahr widmen wir uns dem Thema gesellschaftliche Teilhabe durch kulturelle Teilhabe. Im Zuge dessen fand  diese erste Veranstaltung mit dem LTT statt, weitere Veranstaltungen folgen. Bei diesem Projekt wird der Tübinger Arbeitslosen-Treff e.V. finanziell unterstützt durch den Gewinnsparverein bei der Sparda-Bank Baden-Württemberg e.V..

TAT trifft Politik: Gespräche mit den Kandidat:innen zur Wahl

Für die im September anstehende Bundestagswahl bietet der Tübinger Arbeitslosen-Treff wieder eine Veranstaltungsreihe mit Politiker:innen an. Aufgrund der Pandemie allerdings rein virtuell über Zoom. Wir freuen uns auf möglichst zahlreiche Teilnahme und können dazu folgende Termine ankündigen:

• Mittwoch, 23. Juni, 18 Uhr: Julian Grünke (FDP)
• Mittwoch, 30. Juni, 18 Uhr: Chris Kühn (Grüne)
• Mittwoch, 21. Juli, 18 Uhr: Heike Hänsel (Linke)
• Donnerstag, 22. Juli, 17 Uhr: Annette Widmann-Mauz (CDU)
• Mittwoch, 28. Juli, 18 Uhr: Martin Rosemann (SPD)

Die Veranstaltungen sind alle auch auf Facebook zu finden. Wer also Facebook nutzt, der darf seine Teilnahme gerne dort bestätigen und  Freunde und Bekannte dazu einladen. Der Arbeitslosen-Treff hat kein Geld für bezahlte Anzeigen, wir sind daher auf die „virale Verbreitung“ durch unsere Unterstützer:innen angewiesen.

Veranstaltungen des Tübinger Arbeitslosen-Treffs auf Facebook

Darüber hinaus werden fast alle Gespräche auch über YouTube angeboten. Sowohl live als auch anschließend zum Nachschauen. Wer einen Google-Account hat ist herzlich dazu eingeladen unseren Kanal dort zu abonnieren. Es besteht dann auch die Möglichkeit sich an die einzelnen Livestreams im Vorfeld über YouTube erinnern zu lassen.

Livestreams des Tübinger Arbeitslosen-Treffs auf YouTube

PM: Kandidat:innen zur Bundestagswahl

Sozialpolitische Fragen stehen im zweiten Jahr der Corona-Krise stärker im Fokus als bei vergangenen Bundestagswahlen, denn die Zahl der Menschen, die zumindest vorübergehend staatliche Hilfen benötigen, hat sich durch Kurzarbeit und Stellenabbau deutlich erhöht. Dennoch gibt es wenige Veranstaltungen, die den Fokus speziell auf sozialpolitische Themen richten.

Daher führt der Tübinger Arbeitslosen-Treff im Vorfeld der Bundestagswahl Einzelgespräche mit den Direkt-Kandidat:innen der großen demokratischen Parteien im Wahlkreis Tübingen. Was in der Vergangenheit vor wichtigen Wahlen als Frühstück mit Abgeordneten stattfinden konnte, wird dieses Jahr online stattfinden, jeweils begrenzt auf eine Stunde.

Zum Einstieg bringt der Kandidat ein kleines Gedicht oder einen kurzen Text mit, der ihm etwas bedeutet. Dann ist Zeit für eine knappe Darstellung der Person und der sozialpolitischen Kernpunkte. Im Anschluss ist der virtuelle Raum für Fragen aus dem Publikum geöffnet. Dazu können Interessierte direkt per Zoom an der Übertragung teilnehmen oder aber ihre Fragen als Kommentar bei YouTube stellen, wo der Stream auch nach der Veranstaltung noch zu sehen sein wird. Vorab werden Fragen unter der Adresse wahl@arbeitslosentreff.de gesammelt.

Den Anfang der Reihe macht Julian Grünke von der FDP am kommenden Mittwoch, dem 23. Juni um 18 Uhr. Die Links zur Teilnahme werden rechtzeitig vorher unter www.arbeitslosentreff.de auf der Homepage des Tübinger Arbeitslosen-Treffs zu finden sein.

Folgende Termine finden statt:
• Mittwoch, 23. Juni, 18 Uhr: Julian Grünke (FDP)
• Mittwoch, 30. Juni, 18 Uhr: Chris Kühn (Grüne)
• Mittwoch, 21. Juli, 18 Uhr: Heike Hänsel (Linke)
• Donnerstag, 22. Juli, 17 Uhr: Annette Widmann-Mauz (CDU)
• Mittwoch, 28. Juli, 18 Uhr: Martin Rosemann (SPD)

TÜpedia, das Stadtwiki für Tübingen

Digitale Vermittlung öffentlichen Wissens: TÜpedia, das Stadtwiki für Tübingen

Digitales Engagement kann „mehr“ sein, als seine Initiative auf einer Homepage zu präsentieren. Die digitale Welt bietet Möglichkeiten für neue Formen von bürgerschaftlichem Engagement. Ein Beispiel dafür ist das Tübinger Stadtwiki „TÜpedia“.

Präsentation und Gespräch mit Till Kopper von Freies Wissen e.V., dem Träger der TÜpedia

Dienstag, 19. November 2019, 19:00 Uhr
Änderung: Saal im 1. Stock, Hirsch Begegnungsstätte, Hirschgasse 9, 72070 Tübingen
Digitale Vermittlung öffentlichen Wissens: TÜpedia, das Stadtwiki für Tübingen
Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe: „Mehr Teilhabe durch Digitalisierung?“

Neue Veranstaltungsreihe: Mehr Teilhabe durch Digitalisierung?

Digitale Beteiligung an der Stadtentwicklung: Teilhabe oder Ausgrenzung?

Es wird viel gesprochen über die digitale Gesellschaft. Wir schauen uns an, welche Möglichkeiten Tübinger Bürger*innen haben, sich digital einzubringen.
Was ist für eine verbindliche Beteiligung nötig? Wie wird Teilhabe ermöglicht und Ausgrenzung vermieden?

Podiumsgespräch mit Welf Schröter vom Forum Soziale Technikgestaltung

Dienstag, 08. Oktober 2019, 19:00 Uhr
Cafeteria im 2. Stock, Hirsch Begegnungsstätte,
Hirschgasse 9, 72070 Tübingen
Digitale Beteiligung an der Stadtentwicklung: Teilhabe oder Ausgrenzung?

Zugehörig geworden? Zur Integration der nach Tübingen geflohenen Menschen

Tübingen stellt sich (nicht erst) seit 2015 die Aufgabe, geflohenen Menschen eine neue Heimat zu ermöglichen.

Auf der Veranstaltung wollen wir erkunden, wie es um die Integration in Tübingen bestellt ist: Konnten die nach Tübingen eingewanderten Menschen inzwischen in der Stadtgesellschaft ankommen?

Teilnehmer*innen auf dem Podium

In Kooperation mit dem Tübinger Asylzentrum.Flyer: Zugehörig geworden? Zur Integration der nach Tübingen geflohenen Menschen Zugehörig geworden? Zur Integration der nach Tübingen geflohenen Menschen weiterlesen

Was ist Integration? Und: Ist Integration auch gut? Ein »Theorieabend«

Mit unserer Veranstaltungsreihe fragen wir uns über mehrere Abende hinweg, »wie sozial das ›soziale Tübingen‹ ist«. Mit »sozial« meinen wir eine Stadt, in der alle, die in dieser Stadt wohnen und leben, am städtischen Leben teilhaben können. In der sozialpolitischen Debatte sagt man häufig »Integration«, manchmal auch »Inklusion« dazu.

An einem »Theorieabend« – mitten in unserer Veranstaltungsreihe – wollen wir anhand von kurzen Textauszügen klären:

  • Was ist mit »Integration« genau gemeint?
  • Welche Politik betreiben die, die »Inklusionspolitik« machen?
  • Und was sollen wir von »Inklusionspolitik« halten, wo doch gerade Erwerbslose schlechte Erfahrung mit Sozialreformen gemacht haben, die im Namen von »mehr Integration« durchgesetzt wurden?

Zeit: Mittwoch, 10. April 2019, 18:30 Uhr
Ort: Seminarraum im 3. OG des Gemeindehaus Lamm, Am Markt 7, Tübingen

Was ist Integration? Und: Ist Integration auch gut? Ein »Theorieabend«

Kultur für alle!

Eigenbericht zu unserer Veranstaltung am Donnerstag, 14. März 2019 im Gemeindehaus Lamm

Mit wenig Geld auskommen zu müssen, heißt gezwungen sein sich einzuschränken. Das bedeutet meist zwangsläufig den Verzicht auf Kunst und Kultur. Gemeinsame Besuche von Theater, Konzerten oder Ausstellungen sind dann einfach nicht mehr drin.

Wie das geändert werden kann, erklärten am vergangenen Donnerstag Götz Wörner vom Verein Kultur für ALLE e.V. aus Frankfurt und Friedrich Länge, Mitbegründer der Kulturpforte Reutlingen e.V.. Beide Konzepte, deren Unterschiede im Laufe des Abends diskutiert wurden, ermöglichen es Menschen mit geringem Einkommen kostenfrei bzw. zu einem symbolischen Preis an kulturellen Veranstaltungen teilzunehmen. Die Prüfung ihrer finanziellen Situation erfolgt dabei durch eine unabhängige soziale Einrichtung, die das Konzept auch in der Stadt bekannt macht.

Eine solche Einrichtung könnte für Tübingen in Zukunft der Tübinger Arbeitslosen-Treff e.V. sein, auf dessen Einladung Wörner und Länge sowie der Sudhaus-Geschäftsführer Adalbert Sedlmeier vom Kulturnetz Tübingen am 14. März ins Gemeindehaus Lamm am Marktplatz gekommen waren. Der kleine Saal dort war gut gefüllt, wobei vor allem Fachpublikum aus dem Kultur- und Sozialbereich gekommen war, wie etwa Elisabeth Stauber, die Leiterin des Fachbereichs Soziales der Stadt Tübingen, aber auch der LTT-Intendant Thorsten Weckherlin. Im Laufe des Abends gab es sowohl von Seiten städtischer Vertreter als auch von Seiten des Sudhauses und des LTT die klare Bekundung, sich an einem entsprechenden Modell für Tübingen beteiligen zu wollen. Insbesondere das Reutlinger Modell wurde als praktikable Variante gesehen, die sich vergleichsweise schnell umsetzen ließe.

„Wie sozial ist das »soziale Tübingen«?“ ist eine Veranstaltungsreihe des Tübinger Arbeitslosen-Treffs in Kooperation mit der evangelischen Stiftskirche Tübingen.
Bis in den Juli 2019 hinein beschäftigt sich die Reihe mit der kommunalen Sozialpolitik in Tübingen. Was machen Stadt und Stadtgesellschaft, was machen Politik, Verbände und Initiativen, dass auch Menschen in prekären Lebenslagen mit voller Teilhabe in Tübingen leben können? Und wie wirksam ist diese Sozialpolitik?